Die Veranstaltungsreihe Legal Tech an der Leibniz Universität Hannover verabschiedet sich nach einem ereignisreichen Semester in die Sommerpause. Ein Bericht über das Kursprogramm im zurückliegenden Semester.

Für alle Neueinsteiger begann die Veranstaltung auch dieses Mal mit einer kurzen Einführung in die Anwendungsbereiche von Legal Tech und die dabei eingesetzte Software. Ausgehend von diesen Beobachtungen wurden Auswirkungen auf die Rechtsbranche erarbeitet und die Vereinbarkeit von Legal Tech mit dem RDG thematisiert. Schwerpunkt in diesem Semester waren jedoch die Arbeitsmethodik des Legal Design Thinking sowie die Funktionsweise von Blockchain und Smart Contracts.

Auch Rechtsanwalt Michael Friedmann von Prime Legal konnte für die Legal Tech Veranstaltung gewonnen werden. Der Legal Tech Pionier stellte seine KI-basierte Software Prime vor, zeichnete ein Bild von der künftigen anwaltlichen Tätigkeit und sorgte nicht nur dadurch für eine spannende Diskussion mit und zwischen den Teilnehmer/innen. Diese Zusammenarbeit tut Hannover richtig gut.

Lernen, wie man die IBM Software Watson nutzen kann, um rechtliche Fragestellungen mit künstlicher Intelligenz (KI) zu lösen: In einer Kooperation mit Prime Legal konnten die Kursteilnehmer/innen zum Ende der Veranstaltung als Human Annotators die Arbeit mit dem IBM Watson Discovery Service und dem IBM Knowledge Studio aufnehmen und so den Anwendungspotentialen, aber auch den Funktionsgrenzen künstlicher Intelligenz praktisch nachspüren.

Gerade auch wegen dieser praktischen Arbeit konnte die Veranstaltung im Vergleich zum Start im Wintersemester 17/18 eine steigende Teilnehmerzahl verzeichnen. Die interaktive Arbeit im Bereich des Legal Design Thinking und mit der IMB-Software wurde durch die Studierenden durchweg positiv bewertet. Sie soll im kommenden Semester fortgeführt und ausgeweitet werden.

News vom Legal Tech Inkubator Hannover